Liebster Award - Neue Blogs und die Menschen dahinter

Kürzlich wurde ich mit dem Liebster Award ausgezeichnet. Bin anhin hatte ich keine Ahnung was ein „Liebster Award“ ist ... nun, es geht darum, neue Blogs und die Menschen dahinter ein bisschen besser kennen zu lernen.

Ein Blogger stellt den andern ein paar Fragen. Herzlichen Dank an Christopher End, der mich für den Award nominierte. Hier also meine persönlichen Antworten auf Christophers Fragen:

Welches Buch liegt auf deinem Nachtisch (oder sind es gar mehrere?)?

Da liegen immer mehrere! Einen Krimi für die Spannung, was Schönes zum darüber nachdenken, ein Buch um was zu lernen und eines zur Rezension. Im Moment lese ich gerade das spannende Buch von Mary Higgins Clark: „Und deine Zeit verrinnt“. Ich liebe Bücher, auch Kinderbücher, die mag ich fast am allerliebsten.

Welches Buch sollt jeder unbedingt einmal gelesen haben – und warum?

„Sollte aufräumen – will aber nicht“. Es ist mein erstes Buch zur Inspiration für Eltern. Darin erfahren wir, warum auch schwierige Gefühle dazugehören und weshalb gängige Methoden in der Erziehung versagen. Familien erhalten im Buch wertvolle und einfach umsetzbare Anregungen zum Umgang mit den Herausforderungen im Alltag. In über 70 Kolumnen zeige ich mit einem Augenzwinkern auf, was Eltern in ihrem Leben tun können, damit Beziehung gelingt.

Über welches Buch hast du dich so richtig geärgert? Und was hat dich daran gestört?

Das war das Buch „Ein ganzes halbes Jahr.“ von Jojo Moyes. Ich las zuvor einige tolle Bücher von ihr und war dann so richtig endtäuscht! Meine Gefühle diesbezüglich habe ich auf meinem Blog „Beinemachen“sogar verbloggt. Ich fand es sehr störend und traurig, dass man durchs ganze Buch den Eindruck kriegt, ein Leben als Mensch mit Behinderung sei schlicht nicht mehr lebensfähig. Der Mann, um den es in der Geschichte geht, kann und will sich weder selber helfen noch sich helfen lassen. Und die Hilfe, die er kriegte, war schlicht unprofessionell. Das störte mich gewaltig. Ich bin selber gehbehindert und deshalb wünsche ich mir, dass ein Umdenken stattfindet. Es bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft mehr gute Bücher zum Thema geben wird. 

Sind Bücher wirklich so wichtig oder überbewertet? Und wieso?

Bücher sind einfach grossartig, ich liebe Bücher, für mich sind sie also ganz, ganz wichtig. Bücherläden gehören bei mir auf Reisen auch immer dazu! Und sich in ein spannenden, neuen Buch zu vertiefen, was gibt es Schöneres? Unsere Kinder haben immer Zugang zu Büchern. Mitten in der Wohnung steht ein Bücherregal, wo sie schon als ganz kleine Knirpse selber rankamen. Dort stehen immer viele Bücher drin, und alle paar Monate wechseln wir die auch aus. Da kommen saisonal passende Bücher rein, ein paar bekannte Geschichten holen wir aus dem Keller rauf. Es ist quasi unsere kleine Haus-Kinder-Bibliothek. Dadurch haben Kinder immer Zugang und die Bücher werden auch täglich angesehen. Im Auto steht eine Bücherkiste auf der Rückbank. Abends lesen wir zuhause zusammen in einem oder zwei Büchern. Wir lieben es einfach alle, in Bücher zu gucken und Geschichten zu hören.

Wenn du eine Figur aus Entenhausen wählen müsstest, die dir am ehesten gleicht, welche wäre das? (z.B. Donald, der Unglücksrabe, der glückliche Gustav, der reiche Dagobert, Klaas Klever, der ewige Zweite, die liebevolle Oma Duck, oder oder oder?) Was verbindet dich mit dieser Figur?

Na ja, ich kennen nicht alle Figuren aus Entenhausen, doch denke ich spontan an den glücklichen Gustav. Einfach deshalb, weil bei mir GLÜCK ganz gross auf der Mütze steht. Glück ist für mich der Sinn des Lebens. Dafür lebe, arbeite und bin ich da. Glück ist doch einfach ein wunderbares Thema!

In welche Rolle in einem Buch würdest du gerne einmal schlüpfen?

In eine Meerjungfrau, ganz klar. Ich bin so gerne im Wasser, da kann ich mich besser als an Land bewegen. Ich verbringe viel Zeit mit Kindern, die schwimmen und tauchen und sich alle Filme mit Meerjungfrauen ansehen! Und diese Fischflossen im Film sollen ja nahezu 50 Kg schwer sein ... das möchte ich wirklich sehr gerne mal richtig im Wasser ausprobieren. (Vorerst halt nur als Rolle in einem Buch.)

Welches Buch würdest du schreiben wollen?

Genau die beiden Bücher, an denen ich im Moment arbeite. Das eine stammt aus meinem Blog „Beinemachen“ auf Facebook. Da schreibe ich übers Glücklichsein mit allem, was man hat oder nicht hat. Das andere wird mein erstes Elternpower Fachbuch sein. Ich freue mich schon sehr darauf, die Bücher gedruckt in den Händen zu halten!

 

Nun hätte ich an dieser Stelle gerne selber auch drei weitere Menschen nominiert, deren Blogs ich persönlich sehr schätze. Leider wollten sie auf Anfrage alle drei nicht mitmachen. Schade, aber so ist es nun mal. So bedanke ich mich bei euch fürs Lesen meines Blogs und wünsche allen eine gute Zeit, geniesst das Leben und lest immer was Schönes!

Herzlich, Tonia von Gunten