AHA! Ein hilfreiches Wort der Achtsamkeit.

 
 

Die Achtsamkeit ist eine mögliche und wählbare Haltung, die idealerweise mit diesen zwei Beinen durchs Leben geht: Bewusstheit und Gelassenheit.

 
Bewusstheit: Ich bin mir bewusst darüber, was gerade geschieht und
Gelassenheit: Ich akzeptiere, was ich nicht ändern kann und wie es ist.
 
Wer Gelassenheit entwickelt, lernt zu akzeptieren, was man nicht ändern kann. Man geht nicht in den Kampf mit Dingen, die sich nicht ändern lassen. Was jedoch nicht heisst, zu resignieren oder passiv zu sein, seine Kinder völlig sich selbst zu überlassen und sich nur noch um seine goldene Mitte zu kümmern:-) Es heisst nicht, dass es mir egal ist, was gerade passiert. Ich denke, dass es auch darum geht, die Möglichkeiten, die wir haben, zu erkennen. Wie gehe ich mit der Situation, in der ich gerade bin, sinnvoll und angemessen um?
 
Tönt gut? Aber jetzt mal konkret: Wie übe ich meine eigene Gelassenheit? Wenn meine Kinder beispielsweise durch die Hütte toben und ich drauf und dran bin, loszuschreien? Wie kann ich da ruhig und gelassen werden? Da hilft es, sich selbst auf irgendeine Weise herunterzuholen und das Wort „AHA!?" zu sagen. (Man kann es auch singen:-)
 
„Aha! So ist das also. Oder: Aha? Das passiert gerade -  und ich bin mir klar darüber.“
AHA besteht aus den drei Wörtern: Anhalten, hinschauen, akzeptieren. Das ist die Bewusstheit. Und wenn ich es schaffe, gelassen zu sein, dann kann ich ja viel eher akzeptieren, was ich nicht ändern kann und mir sagen: „Ja, so ist es. Selbst dann, wenn es mir nicht gefällt.“ Dadurch werde ich achtsam, halte die Situation und bekomme mit, was gerade passiert. Und das Tolle ist: ich muss gar nichts TUN. Die Bewusstheit selbst schafft die Veränderung.
 
AHA! So ist das.
 
Herzlich, Tonia
 
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